Galileo-Gründerzentrum in Darmstadt stellt erste Projekte zur Satelliten-Navigation vor

Mit 1000 neuen Arbeitsplätzen rechnet Hessens Ministerpräsident Roland Koch im Darmstädter Gründerzentrum für Anwendungen des europäischen Navigationssystems Galileo. Ein Dutzend Existenzgründer hat dort gestern erste Arbeitsergebnisse vorgestellt.Präziser als GPS Die mehrmonatige Anlaufphase ist vorbei, in einem Bürogebäude des europäischen Raumfahrtkontrollzentrums Esoc in Darmstadt haben Jungunternehmer schon erste wirtschaftliche Anwendungsideen für Galileo-Navigation ausgetüftelt und gestern beim Besuch des Ministerpräsidenten präsentiert. Dazu gehört das fußballgroße Modell einer Boje, die, auf Flüssen ausgesetzt, exakte Daten über Pegelstand und Hochwassergefahr liefert. Ein anderes Unternehmen will bei der diesjährigen documenta-Kunstschau in Kassel satellitengestützte mobile Navigationshandys als multimedialen Reiseführer für Touristen einsetzen. Auch ein System zur genauen Bodenvermessung bei gleichzeitiger Datenübertragung in Ingenieurbüros ist im Gründerzentrum schon entwickelt. Koch rechnet bis Jahresende mit bis zu 20 Gründerfirmen, die später jeweils 50 bis 100 Mitarbeiter beschäftigen.
[ganzer Artikel wormser Zeitung]

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