Galileo-Gründerzentrum eröffnet
Am Donnerstag hat Ministerpräsident Roland Koch das Galileo-Gründerzentrum Cesah eröffnet, dort sollen Firmen Anwendungen für den europäischen Navigationssatelliten entwickeln. Das Handy als Stadtführer, die präzise Vorhersage von Hochwasser, die Aufnahme von Verkehrsunfällen und Verarbeitung dieser Daten per Software: Wenn das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo ab 2010 einsatzfähig ist, soll es dem Menschen in vielen Bereichen das Leben erleichtern. Geht es nach dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), wird Darmstadt „einer der wichtigsten Punkte für Satellitennavigation” europaweit. Möglich machen soll es das am Donnerstag offiziell in Betrieb genommene Centrum für Satellitennavigation Hessen (Cesah), das die Wirtschaft über Galileo informieren und Gründern durch finanzielle sowie fachliche Unterstützung die Entwicklung einsatzfähiger Produkte auf Galileo-Basis ermöglichen soll.
Cesah ist das einzige Galileo-Gründerzentrum der ESA in Deutschland. In Oberpfaffenhofen und Braunschweig gibt es noch weitere Gründerzentren, die allerdings andere Schwerpunkte haben.
In seiner Rede betonte Koch, dass Galileo ein zentrales Anliegen der hessischen Landesregierung sei. So ist das Land Hessen mit 40 Prozent größter Cesah-Gesellschafter, die ESA wichtigster Kooperationspartner. Derzeit teilen sich beide die Anschubfinanzierung in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Durch Projekte mit der Wirtschaft sowie durch die Teilnahme an Förderprojekten soll Cesah zunehmend eigene Umsätze erwirtschaften.
[echo-online.de]






