Einigung bei Galileo

Nachdem Bundesverkehrsminister Tiefensee zuletzt sogar mit einer Neuausschreibung des gesamten Projekts gedroht hatte, soll das europäischen Satellitennavigationssystem Galileo nach langwierigen Verzögerungen nun doch noch starten. Die beteiligten Unternehmen aus verschiedenen europäischen Staaten einigten sich jetzt auf ein gemeinsames Vorgehen und eine Aufteilung der Aufgaben.Zu den Partnern bei Galileo gehören Unternehmen wie der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS, die französischen Unternehmen Thales und Alcatel, der britische Satellitenspezialist Inmarsat, sowie weitere deutsche, italienische und spanische Unternehmen. Insbesondere den Spaniern wurde zuletzt vorgeworfen, den Start des Projekts zu verzögern, um ein eigenes Kontrollzentrum für die Satellitenflotte zu erzwingen. Bislang sind zwei dieser Steuerungszentralen geplant, die in Deutschland und Italien angesiedelt werden sollen.

 

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