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Erste Signale von Giove-B an die Erde!

Mai 7th, 2008

Zehn Tage nach seinem Start hat der Testsatellit GIOVE-B am Mittwoch sein erstes Signal für das Navigationssystem Galileo zur Erde gesendet. Die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) sprach von einem «historischen Datum» für die Satellitennavigation, weil GIOVE-B das erste Signal schickte, das gemeinsam von Galileo und dem US-System GPS genutzt wird. Das heutige Signal ist der Beweis, dass beide Ortungsdienste aufeinander abgestimmt und verbundfähig sind, erklärte die ESA in Paris. 

GIOVE-B soll eine künftige Überlegenheit des 3,4 Milliarden Euro teuren europäischen Ortungssystems gegenüber GPS beweisen. Als frühester Termin für die Inbetriebnahme von Galileo gilt das Jahr 2013. Der Satellit wurde am 27. April ins All geschossen und umkreist die Erde in einer Höhe von 23.000 Metern.

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Giove B erfolgreich gestartet

April 27th, 2008

Eine russische Trägerrakete hat am Sonntag in der Früh “Giove B”, den zweiten Testsatelliten für das europäische Navigationssystem Galileo, erfolgreich in eine Erdumlaufbahn gebracht.  
  Der 530 Kilogramm schwere Testsatellit sei in 23.000 Kilometer Höhe erfolgreich in die vorgesehene Umlaufbahn ausgesetzt worden, meldete die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS.

“Giove A” war bereits am 28. Mai 2005 von einer russischen “Sojus”-Trägerrakete in eine Umlaufbahn gebracht worden.

 

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Galileo-Testsatellit GIOVE-B

April 23rd, 2008

Der Satellit GIOVE-B ist ein europäisches Gemeinschaftswerk: Er wurde von deutschen und britischen Spezialisten der EADS-Tochter Astrium gemeinsam mit Alcatel Space Industries aus Frankreich, Alenia Spazio aus Italien und Galileo Sistemas y Servicios aus Spanien entwickelt. An GIOVE-B sollen einige Basisfunktionen des geplanten Satelliten-Navigationssystems Galileo getestet werden.
Ursprünglich sollte der Satellit schon im Frühjahr 2006 ins All starten, der Zeitplan verzögerte sich aber wegen eines Defekts im Bordcomputer.

leistungsfähiger als sein Vorgänger GIOVE-A, der schon seit dem 28. Dezember 2005 im All kreist und von dem britischen Unternehmen Surrey Satellite Technology Ltd (SSTL) gebaut wurde. Unter anderem hat GIOVE-B die präziseste Atomuhr an Bord, die je im Weltall getestet wurde. Die sogenannnte Wasserstoff-Maser-Technologie ist auf die Nanosekunde genau.
Eine genaue Uhr ist für die Satelliten-Navigation unabdingbar. Denn zur Positionsbestimmung berechnet das Empfangsgerät, das sich etwa in einem Auto befindet, wie lange die Signale, die es von den Satelliten erhält, unterwegs waren.
Die Abkürzung GIOVE steht für «Galileo in Orbit Validation Element», zu deutsch: «Element zur Erprobung von Galileo in der Umlaufbahn». Giove ist zugleich der italienische Name des Planeten Jupiter und damit eine Referenz an den Wissenschaftler Galileo Galilei, nach dem das geplante Satelliten-Navigationssystem benannt ist: Galilei entdeckte im Jahr 1610 die ersten vier Jupiter-Monde. Er stellte damals schon fest, dass sich anhand dieser vier natürlichen Satelliten bestimmen ließ, auf welchem Längengrad der Erde sich der Beobachter befand.
Mit GIOVE-B allein wird das noch nicht funktionieren. Der Testsatellit ist vornehmlich dazu da, die Atomuhr und die Signaltechnik im All zu erproben. Der quaderförmige Satellit ist ohne Flügel rund 2,4 Kubikmeter groß und wiegt 523 Kilogramm. Zwei Solarflügel mit einer Länge von jeweils 4,34 Metern sollen den Himmelskörper mit Strom versorgen, ihre Leistung beträgt rund 1.000 Watt. Der satellit hat 80 Millionen Euro gekostet.

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