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Munich Satellite Navigation Summit, 6. bis 8. März 2007

Die Spitzen der internationalen Satelliten-Navigations-Gemeinde versammeln sich vom 6. bis 8. März 2007 beim Munich Satellite Navigation Summit. Drei Tage lang diskutieren Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker in der Münchner Residenz über aktuelle Entwicklungen der Satellitennavigation und politische Weichenstellungen. Das Institut für Geodäsie und Navigation der Münchner Bundeswehr-Universität als Veranstalter rückt wie bereits im vergangenen Jahr das Sat-Nav-Projekt Galileo als einen Schwerpunkt ins Zentrum der Betrachtungen.

Unter anderem erörtern die Experten Chancen und Notwendigkeit einer frühzeitigen Entwicklung von Galileo-Anwendungen zur Vorbereitung auf den Start des Systems im Jahr 2011. Aber auch die Modernisierung des amerikanischen GPS sowie ein Bericht des deutschen Astronauten Thomas Reiter von seinem sechsmonatigen Aufenthalt auf der internationalen Raumstation ISS stehen auf dem Programm.

Parallel zum Kongress stellen Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf einer exquisiten Messe in der Münchner Residenz ihre jüngsten Entwicklungen zur Satellitennavigation vor. Aussteller sind unter anderem EADS Astrium, das Galileo-Entwicklungsunternehmen European Satellite Navigation Industries und das Erlanger Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (ISS). Mit dabei ist auch Invest in Bavaria. Die zentrale Stelle für Ansiedlungsbetreuung und Standortmarketing des Bayerischen Wirtschaftsministeriums wirbt für Bayern als Zentrum der europäischen Satellitennavigation und bietet Unternehmen aus der jungen Branche Unterstützung und Informationen bei der Ansiedlung im Freistaat an.

Ansprechpartner:

Herr Dr. Markus Wittmann
E-Mail: info@invest-in-bavaria.de
Telefon: 089/2162-2642

Das geplante europäische Navigationssystem Galileo, das ab 2011 Positionen auf der Erde metergenau erfassbar machen wird, soll weit über die Verkehrsanwendung hinaus nutzbar gemacht werden.

Das Centrum für Satellitennavigation Hessen (Cesah) hat dazu am Donnerstag im Darmstädter Esa-Satellitenkontrollzentrum erste vielversprechende Anwendungen vorgestellt. Dazu gehört eine satellitengestützte Flutwarnung, ein interaktiver Reiseführer für die documenta in Kassel sowie eine Softwareplattform zur Erfassung und zum Austausch von Geodaten auf mobilen Endgeräten. Die Anwendungen manchen sich zu Nutze, dass das Galileo-System um ein Vielfaches genauer ist als das derzeit nutzbare amerikanische Global Positioning System (GPS).

So hat die Darmstädter Firma Eeta_max space den Prototypen des so genannten „G-WaLe-Systems“ (Galileo Supported Measurement of Water Level) vorgestellt, das in Flut gefährdeten Gebieten vor steigenden Wasserpegeln warnen soll. Das System verfügt über eine Reihe von mobilen, schwimmenden Galileo-Empfängern, mit denen Abweichungen des Wasserpegels erfasst werden können. Sobald der Wasserpegel kritisch wird, alarmiert das System die zuständigen Stellen und kann sogar betroffene Anwohner direkt warnen.
[via handelsblatt.com]

Die ersten Rückmeldungen von Giove-A haben Symbolcharakter, findet Ralf Willenbrock, Project Manager des IT-Dienstleisters Gedas. „Galileo ist jetzt endgültig mehr als nur eine Idee“, so Willenbrock, der sich seit vier Jahren mit der Technologie beschäftigt. Zumal: Im Januar bekam das europäische Konsortium Galileo Industries von der europäischen Weltraumagentur Esa nun endgültig grünes Licht für die Finanzierung der ersten Projektphase in Höhe von 1, 5 Milliarden Euro.

Nun soll emsig an Galileo-Anwendungen gearbeitet werden. In diesem Jahr allerdings findet das Thema noch in relativ bescheidenen Ausmaßen auf der Cebit statt. Auf einem 60 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand präsentieren sich sieben Firmen und Institutionen, um auf ihre Galileo-Kompetenzen aufmerksam zu machen – darunter Gedas. Das IT-Unternehmen, bis vor kurzem Tochtergesellschaft von Volkswagen, ist Bestandteil eines niedersächsischen Netzwerkes, das im Dreieck zwischen Hannover, Braunschweig und Wolfsburg die Kompetenz in Sachen Galileo-Anwendungen bündeln will. So sollen nahe des Forschungsflughafens Braunschweig sicherheitskritische Anwendungen zertifiziert werden.
[via handelsblatt.com]

Mit 1000 neuen Arbeitsplätzen rechnet Hessens Ministerpräsident Roland Koch im Darmstädter Gründerzentrum für Anwendungen des europäischen Navigationssystems Galileo. Ein Dutzend Existenzgründer hat dort gestern erste Arbeitsergebnisse vorgestellt.Präziser als GPS Die mehrmonatige Anlaufphase ist vorbei, in einem Bürogebäude des europäischen Raumfahrtkontrollzentrums Esoc in Darmstadt haben Jungunternehmer schon erste wirtschaftliche Anwendungsideen für Galileo-Navigation ausgetüftelt und gestern beim Besuch des Ministerpräsidenten präsentiert. Dazu gehört das fußballgroße Modell einer Boje, die, auf Flüssen ausgesetzt, exakte Daten über Pegelstand und Hochwassergefahr liefert. Ein anderes Unternehmen will bei der diesjährigen documenta-Kunstschau in Kassel satellitengestützte mobile Navigationshandys als multimedialen Reiseführer für Touristen einsetzen. Auch ein System zur genauen Bodenvermessung bei gleichzeitiger Datenübertragung in Ingenieurbüros ist im Gründerzentrum schon entwickelt. Koch rechnet bis Jahresende mit bis zu 20 Gründerfirmen, die später jeweils 50 bis 100 Mitarbeiter beschäftigen.
[ganzer Artikel wormser Zeitung]

Am Donnerstag hat Ministerpräsident Roland Koch das Galileo-Gründerzentrum Cesah eröffnet, dort sollen Firmen Anwendungen für den europäischen Navigationssatelliten entwickeln. Das Handy als Stadtführer, die präzise Vorhersage von Hochwasser, die Aufnahme von Verkehrsunfällen und Verarbeitung dieser Daten per Software: Wenn das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo ab 2010 einsatzfähig ist, soll es dem Menschen in vielen Bereichen das Leben erleichtern. Geht es nach dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), wird Darmstadt „einer der wichtigsten Punkte für Satellitennavigation” europaweit. Möglich machen soll es das am Donnerstag offiziell in Betrieb genommene Centrum für Satellitennavigation Hessen (Cesah), das die Wirtschaft über Galileo informieren und Gründern durch finanzielle sowie fachliche Unterstützung die Entwicklung einsatzfähiger Produkte auf Galileo-Basis ermöglichen soll.

Cesah ist das einzige Galileo-Gründerzentrum der ESA in Deutschland. In Oberpfaffenhofen und Braunschweig gibt es noch weitere Gründerzentren, die allerdings andere Schwerpunkte haben.

In seiner Rede betonte Koch, dass Galileo ein zentrales Anliegen der hessischen Landesregierung sei. So ist das Land Hessen mit 40 Prozent größter Cesah-Gesellschafter, die ESA wichtigster Kooperationspartner. Derzeit teilen sich beide die Anschubfinanzierung in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Durch Projekte mit der Wirtschaft sowie durch die Teilnahme an Förderprojekten soll Cesah zunehmend eigene Umsätze erwirtschaften.
[echo-online.de]

Das im äußersten südlichen Zipfel Bayerns gelegene Berchtesgarden, ist um eine Attraktion reicher. Auf vier Berggipfeln rund um den Marktort wurden Signalgeber des geplanten neuen Satellitennavigationssystems „Galileo“ installiert; sie simulieren Satellitensignale zum Test von Endgeräten, mit deren Hilfe später Autofahrer und andere Nutzer des Systems ihren genauen Standort auf den Meter genau bestimmen können. Die neue „Galileo Test- und Entwicklungsumgebung“ (GATE) der Firma IfEN GmbH wurde am gestrigen Donnerstag um 14:30 Uhr in Betrieb genommen. Erstmals wurden damit Galileo-Signale im freien Feldversuch empfangen. Die Signale kamen von den um Berchtesgaden aufragenden Berggipfeln des Grünstein, dem Hirschkaser, dem Kehlsteinhaus und dem Stöhrhaus. Das Signal wurde von einem Empfangsgerät im Nationalparkhaus aufgefangen und das Ergebnis in Form der genauen Antennenposition den staunenden Besuchern präsentiert.
Ab Anfang Mai 2007 soll für andere Anwender der Testbetrieb der Anlage in Berchtesgaden anlaufen. Beispielsweise sollen dann Busse in Berchtesgaden satellitengesteuert mit Hilfe von Galileo-Daten gesteuert werden können. Mit der offiziellen Inbetriebnahme des neuen Satellitennavigationssystems Galileo wird nicht vor 2010 gerechnet. Bis dahin sollen noch 30 Satelliten ins All geschossen werden. Bis es so weit ist, können Endgerätehersteller ihre Empfangsanlagen im Berchtesgadener Land testen.

Den Testbetrieb will das DLR im Februar gemeinsam mit ausgewählten Unternehmen beginnen. Von Mai an soll das rund 65 Quadratkilometer große Gebiet dann für alle interessierten Firmen offen sein. Für eine Gebühr von bis zu 18.400 Euro pro Woche können sie testen, wie Software, Geräte und Anwendungen mit den Galileo-Signalen zurecht kommen. “Wenn Sie in dieser Umgebung navigieren können, wissen Sie, dass es auf der ganzen Welt funktioniert”, so Jacquemot.
[via heise.de]

Russia has launched three satellites Monday, expanding its global navigation satellite system, Glonass. The three 3000-pound satellites were sent into orbit using a Proton rocket, according to a Russian Federal Space Agency (Roscosmos) spokesperson, quoted by Russian news agency RIA-Novosti.
Glonass, which is a Russian version of the Global Positioning System (GPS) of the U.S., is intended for both military and civilian purposes. The system can also be used in geological prospecting.
At present, Glonass has 11 operational spacecraft. The three will be added to this. Roscosmos plans to have 18 satellites in orbit by late 2007 or early 2008. The full compliment of 24 satellites will be reached by 2009, Perminov said.
[via earthtimes.org]

NovAtel Inc. (NASDAQ:NGPS), a precise positioning technology company, announced that it has been accepted as a Full Member of Galileo Services, the first company outside Europe to be inducted into this leading group of organizations. Galileo Services is a non-profit organization made up of a consortium of businesses and agencies involved with Galileo satellite system downstream technology and services. One of the goals of the organization is to develop technologies and test out value-added services and applications in order to fully exploit all possible Galileo business potential. Galileo is the European Union’s state-of-the-art Global Navigation Satellite System (GNSS), which is expected to be fully operable from 2010 with up to 30 satellites orbiting the earth. It is designed for both civilian and government purposes and will be controlled and operated by civil management.”As a Full Member of Galileo Services, NovAtel Inc. has joined an international group of companies who are working towards creating a complete vision of the Galileo system and the businesses it has the potential to produce,” stated Tony Murfin, NovAtel’s Vice President, Business Development. “NovAtel’s contributions to the technology and initial commercialization opportunities associated with the Galileo satellite system development are something of which we are extremely proud. We look forward to the opportunities that will arise with the growth of new markets being created by the Galileo system.”

“NovAtel has been involved in the development of Galileo technology since 2000. Most recently, the Company has made a significant technological contribution with their participation in the development of the Galileo Reference Receiver for the Galileo ground system,” added Gard Ueland, President of Galileo Services. “Galileo Services selects its members on the basis of their expertise and motivation to undertake future Galileo business opportunities. NovAtel’s business and technological knowledge will be a definite asset to the Galileo Services organization, contributing to our goal of enhancing the economic value of the Galileo system.” [via press release]

Die Europäische Union errichtet ein Globales Satellitennavigationssystem (GNSS), das aus
GALILEO und Egnos besteht und eine Reihe von Ortungs-, Navigations- und Zeitgebungsdiensten
bereitstellen wird.
Der Nutzen dieser Technologie wurde mit dem US-amerikanischen Global Positioning
System (GPS) bereits unter Beweis gestellt. Ständig werden weitere Anwendungen
entwickelt, die alle Lebensbereiche und alle Sektoren der Weltwirtschaft betreffen. Der Markt
für Produkte und Dienstleistungen wird nach Schätzungen bis 2025 ein Volumen von
400 Mrd. EUR erreichen.
Zweck dieses Grünbuchs, das sich an alle Beteiligten richtet, ist die Eröffnung einer
Diskussion über die Möglichkeiten des öffentlichen Sektors bei der Schaffung eines
angemessenen politischen und rechtlichen Rahmens, mit dem die Entwicklung von
Anwendungen der Satellitennavigation unterstützt wird und der über die finanzielle
Unterstützung der Forschung und die Infrastrukturerrichtung hinausgeht.
GALILEO ist ein Vorzeigeprojekt der europäischen Raumfahrtpolitik. Diese Politik bezweckt
unter anderem die Erfüllung der Bedürfnisse der Bürger, die Unterstützung anderer EUPolitikbereiche,
die Konzentration auf Anwendungen der Raumfahrt und die Stärkung der
Wettbewerbsfähigkeit Europas. GALILEO ist das perfekte Instrument zur Erreichung dieser
Ziele.

Hier gehts zum Grünbuch der europäischen Union!

Galileo is Europe’s satellite radio navigation programme. It was launched on the initiative of the European Commission and developed jointly with the European Space Agency. With the advent of Galileo, new impetus will be given to the worldwide market for satellite navigation, positioning and timing services. These are expected to bring new prospects to various commercial sectors and improve the daily life of citizens around the world. While boosting the development of new applications by European industry, Galileo will also create many jobs across the EU.
In order to make maximum use of this opportunity and stimulate such economic development, the European Commission adopted today a Green Paper on Satellite Navigation Applications. This document will give all interested stakeholders an opportunity to provide their opinion on the development of satellite navigation applications, and in particular on the role the public sector could play in creating an appropriate framework and defining concrete targets for such applications.
[via businessupdated.com]

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