Archive for Januar 2007

India’s quest for a Global Positioning Satellite (GPS) system has ended. It will access the Russian Global Navigation Satellite System (GLONASS), ending speculation that India was considering being a part of the network, formerly a military system, now open to civilian use.

India’s search for a GPS system had seen it engage in negotiations with the European project Galileo, but the deal had run into security concerns. Indian negotiators were not satisfied that the information accessible on the proposed system was adequately firewalled against individuals and possible military users. China is also part of Galileo.

Recent discussions with Russia had seen reports last week that India could be part of GLONASS. A decision has now been taken and India will be able to access the constellation of active satellites which transmit coded signals in two frequency bands.
[via indiatimes]

Die Darmstädter CAPCom AG hat gemeinsam mit der Frankfurter Corporate Identity Agentur M2 CROSSMEDIA das neue Erscheinungsbild für CESAH, dem Gründerzentrum für Anwendungen des künftigen europäischen Satellitennavigationssystems Galileo, ent-wickelt.

Auf Basis der Unternehmensstrategie wurde der neue Name in eine attraktive Wort-Bildmarke übersetzt. Diese stellt auf symbolische Art der Satellitennavigation die 3 Auf-gaben des neuen Satellitennavigationszentrums dar.

In enger Abstimmung mit ihrem Auftraggeber entwickelten CAPCom und M2 CROSSMEDIA einen Auftritt, der sich durch visuelle Eigenständigkeit auszeichnet und den technologischen Hintergrund betont. Die Implementierung des neuen Corporate Designs sollte auf sämtlichen CESAH-Medien schnellstmöglich abgeschlossen sein. Dies betrifft vorerst die Geschäftsdrucksachen und den Internet-Auftritt.

Mit GALILEO wird Europa eine neue Generation von Satellitennavigationssystem schaffen. Neben einer höheren Genauigkeit wird dem Nutzer von GALILEO insbesondere eine Garantie für die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des Systems gegeben, welche es bei dem amerikanischen GPS auch in Zukunft nicht geben wird. Damit werden viele neue Anwendungen im zivilen Bereich erst ermöglicht. GALILEO wird nach umfangreichen Tests und Erprobungen, an denen das europäische Raumfahrtkontrollzentrum ESOC in Darmstadt wesentlich beteiligt sein wird, zu Beginn des nächsten Jahrzehnts verfügbar sein.[pressemitteilung]

Munich Satellite Navigation Summit, 6. bis 8. März 2007

Die Spitzen der internationalen Satelliten-Navigations-Gemeinde versammeln sich vom 6. bis 8. März 2007 beim Munich Satellite Navigation Summit. Drei Tage lang diskutieren Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker in der Münchner Residenz über aktuelle Entwicklungen der Satellitennavigation und politische Weichenstellungen. Das Institut für Geodäsie und Navigation der Münchner Bundeswehr-Universität als Veranstalter rückt wie bereits im vergangenen Jahr das Sat-Nav-Projekt Galileo als einen Schwerpunkt ins Zentrum der Betrachtungen.

Unter anderem erörtern die Experten Chancen und Notwendigkeit einer frühzeitigen Entwicklung von Galileo-Anwendungen zur Vorbereitung auf den Start des Systems im Jahr 2011. Aber auch die Modernisierung des amerikanischen GPS sowie ein Bericht des deutschen Astronauten Thomas Reiter von seinem sechsmonatigen Aufenthalt auf der internationalen Raumstation ISS stehen auf dem Programm.

Parallel zum Kongress stellen Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf einer exquisiten Messe in der Münchner Residenz ihre jüngsten Entwicklungen zur Satellitennavigation vor. Aussteller sind unter anderem EADS Astrium, das Galileo-Entwicklungsunternehmen European Satellite Navigation Industries und das Erlanger Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (ISS). Mit dabei ist auch Invest in Bavaria. Die zentrale Stelle für Ansiedlungsbetreuung und Standortmarketing des Bayerischen Wirtschaftsministeriums wirbt für Bayern als Zentrum der europäischen Satellitennavigation und bietet Unternehmen aus der jungen Branche Unterstützung und Informationen bei der Ansiedlung im Freistaat an.

Ansprechpartner:

Herr Dr. Markus Wittmann
E-Mail: info@invest-in-bavaria.de
Telefon: 089/2162-2642

Das geplante europäische Navigationssystem Galileo, das ab 2011 Positionen auf der Erde metergenau erfassbar machen wird, soll weit über die Verkehrsanwendung hinaus nutzbar gemacht werden.

Das Centrum für Satellitennavigation Hessen (Cesah) hat dazu am Donnerstag im Darmstädter Esa-Satellitenkontrollzentrum erste vielversprechende Anwendungen vorgestellt. Dazu gehört eine satellitengestützte Flutwarnung, ein interaktiver Reiseführer für die documenta in Kassel sowie eine Softwareplattform zur Erfassung und zum Austausch von Geodaten auf mobilen Endgeräten. Die Anwendungen manchen sich zu Nutze, dass das Galileo-System um ein Vielfaches genauer ist als das derzeit nutzbare amerikanische Global Positioning System (GPS).

So hat die Darmstädter Firma Eeta_max space den Prototypen des so genannten „G-WaLe-Systems“ (Galileo Supported Measurement of Water Level) vorgestellt, das in Flut gefährdeten Gebieten vor steigenden Wasserpegeln warnen soll. Das System verfügt über eine Reihe von mobilen, schwimmenden Galileo-Empfängern, mit denen Abweichungen des Wasserpegels erfasst werden können. Sobald der Wasserpegel kritisch wird, alarmiert das System die zuständigen Stellen und kann sogar betroffene Anwohner direkt warnen.
[via handelsblatt.com]

Die ersten Rückmeldungen von Giove-A haben Symbolcharakter, findet Ralf Willenbrock, Project Manager des IT-Dienstleisters Gedas. „Galileo ist jetzt endgültig mehr als nur eine Idee“, so Willenbrock, der sich seit vier Jahren mit der Technologie beschäftigt. Zumal: Im Januar bekam das europäische Konsortium Galileo Industries von der europäischen Weltraumagentur Esa nun endgültig grünes Licht für die Finanzierung der ersten Projektphase in Höhe von 1, 5 Milliarden Euro.

Nun soll emsig an Galileo-Anwendungen gearbeitet werden. In diesem Jahr allerdings findet das Thema noch in relativ bescheidenen Ausmaßen auf der Cebit statt. Auf einem 60 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand präsentieren sich sieben Firmen und Institutionen, um auf ihre Galileo-Kompetenzen aufmerksam zu machen – darunter Gedas. Das IT-Unternehmen, bis vor kurzem Tochtergesellschaft von Volkswagen, ist Bestandteil eines niedersächsischen Netzwerkes, das im Dreieck zwischen Hannover, Braunschweig und Wolfsburg die Kompetenz in Sachen Galileo-Anwendungen bündeln will. So sollen nahe des Forschungsflughafens Braunschweig sicherheitskritische Anwendungen zertifiziert werden.
[via handelsblatt.com]

Mit 1000 neuen Arbeitsplätzen rechnet Hessens Ministerpräsident Roland Koch im Darmstädter Gründerzentrum für Anwendungen des europäischen Navigationssystems Galileo. Ein Dutzend Existenzgründer hat dort gestern erste Arbeitsergebnisse vorgestellt.Präziser als GPS Die mehrmonatige Anlaufphase ist vorbei, in einem Bürogebäude des europäischen Raumfahrtkontrollzentrums Esoc in Darmstadt haben Jungunternehmer schon erste wirtschaftliche Anwendungsideen für Galileo-Navigation ausgetüftelt und gestern beim Besuch des Ministerpräsidenten präsentiert. Dazu gehört das fußballgroße Modell einer Boje, die, auf Flüssen ausgesetzt, exakte Daten über Pegelstand und Hochwassergefahr liefert. Ein anderes Unternehmen will bei der diesjährigen documenta-Kunstschau in Kassel satellitengestützte mobile Navigationshandys als multimedialen Reiseführer für Touristen einsetzen. Auch ein System zur genauen Bodenvermessung bei gleichzeitiger Datenübertragung in Ingenieurbüros ist im Gründerzentrum schon entwickelt. Koch rechnet bis Jahresende mit bis zu 20 Gründerfirmen, die später jeweils 50 bis 100 Mitarbeiter beschäftigen.
[ganzer Artikel wormser Zeitung]

Am Donnerstag hat Ministerpräsident Roland Koch das Galileo-Gründerzentrum Cesah eröffnet, dort sollen Firmen Anwendungen für den europäischen Navigationssatelliten entwickeln. Das Handy als Stadtführer, die präzise Vorhersage von Hochwasser, die Aufnahme von Verkehrsunfällen und Verarbeitung dieser Daten per Software: Wenn das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo ab 2010 einsatzfähig ist, soll es dem Menschen in vielen Bereichen das Leben erleichtern. Geht es nach dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), wird Darmstadt „einer der wichtigsten Punkte für Satellitennavigation” europaweit. Möglich machen soll es das am Donnerstag offiziell in Betrieb genommene Centrum für Satellitennavigation Hessen (Cesah), das die Wirtschaft über Galileo informieren und Gründern durch finanzielle sowie fachliche Unterstützung die Entwicklung einsatzfähiger Produkte auf Galileo-Basis ermöglichen soll.

Cesah ist das einzige Galileo-Gründerzentrum der ESA in Deutschland. In Oberpfaffenhofen und Braunschweig gibt es noch weitere Gründerzentren, die allerdings andere Schwerpunkte haben.

In seiner Rede betonte Koch, dass Galileo ein zentrales Anliegen der hessischen Landesregierung sei. So ist das Land Hessen mit 40 Prozent größter Cesah-Gesellschafter, die ESA wichtigster Kooperationspartner. Derzeit teilen sich beide die Anschubfinanzierung in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Durch Projekte mit der Wirtschaft sowie durch die Teilnahme an Förderprojekten soll Cesah zunehmend eigene Umsätze erwirtschaften.
[echo-online.de]

Das im äußersten südlichen Zipfel Bayerns gelegene Berchtesgarden, ist um eine Attraktion reicher. Auf vier Berggipfeln rund um den Marktort wurden Signalgeber des geplanten neuen Satellitennavigationssystems „Galileo“ installiert; sie simulieren Satellitensignale zum Test von Endgeräten, mit deren Hilfe später Autofahrer und andere Nutzer des Systems ihren genauen Standort auf den Meter genau bestimmen können. Die neue „Galileo Test- und Entwicklungsumgebung“ (GATE) der Firma IfEN GmbH wurde am gestrigen Donnerstag um 14:30 Uhr in Betrieb genommen. Erstmals wurden damit Galileo-Signale im freien Feldversuch empfangen. Die Signale kamen von den um Berchtesgaden aufragenden Berggipfeln des Grünstein, dem Hirschkaser, dem Kehlsteinhaus und dem Stöhrhaus. Das Signal wurde von einem Empfangsgerät im Nationalparkhaus aufgefangen und das Ergebnis in Form der genauen Antennenposition den staunenden Besuchern präsentiert.
Ab Anfang Mai 2007 soll für andere Anwender der Testbetrieb der Anlage in Berchtesgaden anlaufen. Beispielsweise sollen dann Busse in Berchtesgaden satellitengesteuert mit Hilfe von Galileo-Daten gesteuert werden können. Mit der offiziellen Inbetriebnahme des neuen Satellitennavigationssystems Galileo wird nicht vor 2010 gerechnet. Bis dahin sollen noch 30 Satelliten ins All geschossen werden. Bis es so weit ist, können Endgerätehersteller ihre Empfangsanlagen im Berchtesgadener Land testen.

Den Testbetrieb will das DLR im Februar gemeinsam mit ausgewählten Unternehmen beginnen. Von Mai an soll das rund 65 Quadratkilometer große Gebiet dann für alle interessierten Firmen offen sein. Für eine Gebühr von bis zu 18.400 Euro pro Woche können sie testen, wie Software, Geräte und Anwendungen mit den Galileo-Signalen zurecht kommen. “Wenn Sie in dieser Umgebung navigieren können, wissen Sie, dass es auf der ganzen Welt funktioniert”, so Jacquemot.
[via heise.de]

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