Archive for November 2006

The European Union signed two scientific cooperation agreements with one the world’s fastest growing research powers - the Republic of Korea - on 22 November.

The science and technology (S&T) agreement will enable researchers from the EU and South Korea to participate in one another’s research programmes and protects intellectual property rights (IPR), while a specific agreement on fusion energy research will promote collaboration in fusion research programmes. This is intended to complement work within the International Thermonuclear Experimental Reactor (ITER) project, to which both the EU and South Korea are party. The new agreements can only enhance the cooperation that is already ongoing between EU and South Korean researchers. Not only are both partners in ITER; they are both also signatories to the Galileo project to develop Europe’s first satellite navigation system.

[via cordis.eu]

At the occasion of a successful joint EU-India Aviation Summit held in New Delhi, Vice-President Jacques Barrot and India`s Minister for Civil Aviation Mr. Praful Patel signed a  “Joint Declaration” that will lay the foundation for closer cooperation between the EU and India in a range of areas of civil aviation.

At the EU-India Aviation Summit, Vice-President Barrot also invited India to become associated in major EU technological programmes such as GALILEO, the satellite navigation programme, and SESAR, the air traffic management project.

The EU-India Aviation Summit was highly successful in bringing together more than 300 leading representatives of the Indian and the European Union aviation sectors representing public authorities, airlines, airports, aerospace industries and service providers. The summit provided a very effective platform for identifying priority areas and ways forward in closer EU-India aviation co-operation for the future.
[via traveldailynews.com]

Das europäische Satelliten-Navigationsprojekt Galileo hat einen entscheidenden Schritt nach vorn gemacht: Im bayerischen Oberpfaffenhofen wurde vor kurzem der Grundstein für das Kontrollzentrum gelegt. Der Vorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Sigmar Wittig äußert sich erfreut über den erreichten Fortschritt: “Mit der heutigen Grundsteinlegung erfolgt der erste wichtige praktische Schritt hin zu einer europäischen Eigenständigkeit im Bereich der satellitengestützten Navigation.” Misslich ist nur, dass das ambitiöse europäische Vorhaben seinem Zeitplan schon um Jahre hinterherschleicht.

Galileo ist das europäische Gegenstück zum US-amerikanischen Global Positioning System (GPS). Europa erhofft sich von der Satelliten-Navigation ein großes Geschäft. Durch Galileo sollen bis zum Jahr 2020 rund 130.000 bis 180.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Gesamtertrag wird auf 74 Milliarden Euro geschätzt.

Im Endzustand wird Galileo aus 30 Satelliten, 50 Bodenstationen und zwei Kontrollzentren bestehen. Die ersten 4 Satelliten sollten eigentlich schon Ende 2005 auf ihrer Position im Weltall sein. Auch ein Kontrollzentrum und 25 Bodenstationen hätten längst schon im Betrieb sein sollen. Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass dies nicht vor 2008 zu schaffen ist. Mit dem vollständigen System kann nicht vor 2011 gerechnet werden. Bislang hat aber gerade mal ein Testsatellit - Ende 2005 - die Erde verlassen. Viel später hätte er nicht abfliegen dürfen, sonst hätte es Schwierigkeiten gegeben: Ohne sendenden Satelliten wäre die Reservierung der Galileo-Funkfrequenzen bei der Internationalen Fernmeldeunion im Juni abgelaufen. Auch der Abflug des zweiten Testsatelliten ist bereits zweimal verschoben worden. Der Start ist nun für Frühjahr 2007 geplant.
[ganzer artikel taz.de]

GLONASS (kurz für Globales Navigations-Satelliten-System)
Der russische Generalstab hebt ab 01. Januar 2007 sämtliche Beschränkungen, die gegenwärtig für die Genauigkeit der Ortung von Objekten im Rahmen des nationalen Navigationssystems GLONASS gelten, auf.
Zuvor betrug die Abweichung bei der Bestimmung der exakten Koordinaten wegen der Einschränkungen bis zu 150 Meter. Jetzt wird die Abweichung um fünf Meter schwanken”, sagte der Stellvertreter der Abteilung für operative Leitung des Zivilschutzministeriums, Andrej Legoschin, in einem Interview gegenüber RIA Novosti.

Er sagte, dass die genaue Bestimmung eines Objektes bei schlechter Witterung oder unter komplizierten geographischen Bedingungen für die Rettung von Menschenleben entscheidend sein kann.

“Wir wollen niemanden bombardieren, doch es ist notwendig, die genaue Unfallstelle oder den Aufenthalt der Opfer zu kennen. Das ist sowohl für die Arbeit der Rettungsgruppen auf der Erde als auch für die Flugzeugleitung nötig”, sagte er.

Legoschin teilte mit, dass der russische Rettungsdienst schon seit einigen Jahren außer GLONASS das ähnliche amerikanische System GPS benutzt, bei dem diese Einschränkungen bereits früher abgeschafft wurden.

Am 13. November 2006 informierten die MarineSoft Entwicklungs- und Logistikgesellschaft mbH und die Reederei Scandlines an Bord des Fährschiffes „Mecklenburg-Vorpommern“ über den aktuellen Forschungsstand zu innovativen Anwendungen des künftigen europäischen Satellitennavigationssystems Galileo.
Das neuartige Satellitennavigationssystem soll voraussichtlich ab 2012 in den Betrieb gehen und das herkömmliche GPS an Präzision übertreffen sowie weitere innovative Anwendungen in der See- und Hafenwirtschaft ermöglichen.

Bevor die 30 Galileo-Satelliten in den Orbit gehen, müssen zunächst wichtige Daten erfasst und zukünftige Anwendungen in der Praxis erprobt werden. So wird u.a. im Zuge der umfassenden Forschungs- und Erprobungsarbeiten im Rostocker Hafen ein aus sechs Sendern bestehendes Testbett mit dem Namen „SeaGate“ aufgebaut, um Galileo-Signale zu simulieren. Ziel ist es, den Anwendern hochgenaue Satellitennavigationssignale zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig die Korrektheit, Störanfälligkeit und Nutzbarkeit der übertragenen Signale zu erproben.

Die Reederei Scandlines unterstützt als bisher einzige deutsche Fährreederei die Entwicklung der maritimen Anwendungsmöglichkeiten des Galileo-Systems. In der Versuchsphase stellt Scandlines das FS „Mecklenburg-Vorpommern“ als Forschungsschiff zur Verfügung. Die Scandlines-Fähre soll u.a. mit zwei Empfängern für die Galileo-Signale ausgerüstet werden, um Vergleichsdaten von Galileo und GPS über einen längeren Zeitraum zu sammeln und auszuwerten.

Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen wurde am 7. November 2006 der Grundstein für das Kontrollzentrum des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo gelegt. In Anwesenheit des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, des Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, Dr. Edmund Stoiber, sowie des Vorstandsvorsitzenden des DLR, Prof. Dr. Sigmar Wittig, erfolgte der erste offizielle Schritt zum Bau des Bodensegments für das hochpräzise europäische Navigationssystem.

Nach der Fertigstellung des Kontrollzentrums mit drei Kontrollräumen im Frühjahr 2008 erfolgt die Übergabe an das DLR. Bis zu 100 Ingenieure und Wissenschaftler werden dann in der Lage sein, bis zu 30 Satelliten zu steuern. Der Einbau der Steuer- und Kontrolleinrichtungen soll bereits im September 2007 beginnen.

Die Investitionen für das neue Kontrollzentrum belaufen sich auf insgesamt 16 Millionen Euro. Dabei werden die Baumaßnahmen vom Land Bayern mit zehn Millionen und durch Bundesmittel in Höhe von sechs Millionen Euro unterstützt.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen wird Betreiber

Für die Kontrolle des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo wird nun von Deutschland und Italien aus gesorgt. Ein Galileo-Kontrollzentrum wird am DLR-Standort Oberpfaffenhofen eingerichtet und soll den Regelbetrieb der 30-Satelliten-Konstellation über mindestens 20 Jahre durchführen.

Nach Angaben des Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrums sei ein ausschlaggebender Grund die Kompetenz aus 40 Jahren Raumflugbetrieb in Oberpfaffenhofen gewesen, darunter die Durchführung kommerzieller, wissenschaftlicher und bemannter Raumflugmissionen. Ein weiteres Kontrollzentrum wird im italienischen Fucino errichtet. Bei der Positionierung der Satelliten werden das Europäische Raumfahrtkontrollzentrum ESOC in Darmstadt und das französische Centre National d’Etudes Spatiales (CNES) in Toulouse mitarbeiten.

Die Doppelstruktur der Kontrollzentren soll das Ausfallrisiko in der Regelbetriebsphase minimieren.
[golem.de]

Galileo Industries and German aerospace organization DLR on Tuesday (Nov. 7) broke ground for one of two planned Galileo navigation satellite control centers in Oberpfaffenhofen, near Munich.
The partners said they will spend about €16 million ($20.3 million) on infrastructure construction. However, the budget does not include electronics and IT equipment for which Galileo Industries is the main contractor. For the “in-orbit validation” phase, which includes four satellites, the European Union and the European Space Agency (ESA) have budgeted €1.5 billion. The full, 30-satellite constellation will cost €3.5 billion, according to a spokesman for the Bavarian state government.
The Galileo project is expected to create about 100.000 jobs throughout Europe, many of them at Galileo project partners Telespatio SpA in Italy, Inmarsat in the U.K., HispaSat and AENA in Spain, CNES in France and ESOC in Darmstadt, Germany.
The second Galileo control center will be built in Rome. Besides the two control centers, the project includes a L-band signal center and an upload station that will provide software updates and ultra-precise timing signals to orbiting satellites.
[commsdesign.com]

In an effort to end Western monopoly, China has started building its own Global Satellite Navigation System, ‘Compass’, which will also cover parts of neighbouring countries, the state media reported today.

The planned network, also referred to as Beidou Navigation System, entails the launch of five geostationary and 30 mobile satellites.

China plans to launch two Compass navigation satellites at the beginning of next year. The system, which will provide highly accurate positioning and time references, will cover China and parts of neighbouring countries by 2008 before being developed into a global network, Xinhua news agency reported.

The system will provide two navigation services. The Open Services is designed to provide users with positioning accuracy within 10 meters, velocity accuracy with 0.2 metre per second and timing accuracy within 50 nanoseconds.

The Authorised System will offer “safer” positioning, velocity, timing communications for authorised users.

China is willing to cooperate with other countries in developing its satellite navigation industry to allow the Compass system to operate with other global satellite positioning systems, the report said.

China has already joined the European Union (EU) and the European Space Agency’s 3.5 billion-euro Galileo Project to develop a satellite-navigation system independent of the US military global positioning system (GPS) monopoly.
[hindu.news]

GPS isn’t the only navigation system around. The European Space Agency (ESA) is developing the Galileo Navigation System for the European Union. Unlike GPS, it will be under civilian control. But the two systems aren’t all that different. SiGe Semiconductor’s highly integrated SE4120L receiver uses software-defined radio (SDR) techniques to comply with both navigation standards.

The Galileo system uses 30 satellites in three orbits 23,222 km high with a 56° inclination to the equator for full world coverage. The satellites transmit on the same frequencies as GPS, but the signals use a different modulation scheme. The CDMA signals are easily sorted out and distinguished from one another because of their unique codes.

GPS uses binary phase-shift keying (BPSK) modulation while Galileo uses a new form of modulation called binary offset carrier (BOC) 1.1. This difference lets the United States or the ESA block each other’s signals whenever necessary. The Galileo system is more accurate than the GPS system. It provides a 1-m margin of error, whereas GPS has a 3-m margin.

Thanks to an agreement between the U.S. and the ESA, GPS and Galileo are complementary, so their coverage of the Earth is far more complete than each system alone. All the major gaps across the globe are filled in, making reception more reliable from almost anywhere—if you have a receiver that covers both systems. That’s where the SiGe SE4120L comes in.
[via elecdesign]

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