Die EU hat nun die ersten wichtigen Aufträge 3 von 6 an Firmen vergeben. ThalesAleniaSpace (Italien) erhielt den Zuschlag in Sachen Systemunterstützung, bei der deutschen OHB System AG wurden die ersten 14 Satelliten bestellt, und mit den Startdienstleistungen wurde Arianespace (Frankreich) beauftragt.
Die EU-Kommission treibt das Prestigeprojekt Galileo voran. Die Kommission gibt dem günstigeren Angebot des deutschen Satellitenbauers OHB den Zuschlag für das Projekt, die sich damit gegen den wesentlich größeren Konkurrenten EADS durchgesetzt haben. Russische Raketen sollen das Navigationssystem ins All befördern.
Es wird im All metergenaue Ortsbestimmungen für Verkehr oder Landwirtschaft ermöglichen. Galileo werde nicht nur mit dem US-System GPS, sondern auch mit den Navigationssystemen Russlands und Chinas vernetzt. EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani räumte ein, dass Galileo insgesamt teurer werden könnte als die bisher veranschlagten 3,4 Milliarden Euro aus EU-Mitteln.













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