Gute Nachrichten von Galileo Navigationssytem, die ersten fertigen zwei Satelliten werden am 20. Oktober ins All geschoßen. Geplant ist das man diese vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou Guayana die Satelliten ins All geschossen werden. Insgesamt sind 18 Satelliten geplant, die 2014/2015 alle im All sein sollten, danach könnte man mit den ersten Galileo Anwendungen beginnen. Der Vollbetrieb sollte spätestens im Jahr 2019 starten.

Auch bei den Kosten kann man scheinbar einsparen. So waren 3,4 Milliarden vorgesehen, jedoch wird man um die 5.3 Milliarden benötigen. Eventuell wird es jetzt doch ein wenig billiger. Genauere Zahlen gibts im Juni.

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Das Satellitennavigationssystem Galileo startet mit der Tesphase. Der deusche Verkehrsminister Peter Ramsauer hat am Freitag die erste Testregion in Bertesgarden in Betrieb genommen. Bei dem Testbetrieb erproben Entwickler und Techniker unter realen Bedingungen den Einsatz und Anwendungsmöglichkeiten von Galileo. Insgesamt wurden acht Sendemasten in Betrieb genommen diese strahlen genau das Signal aus das auch in einigen Jahren Galileo ausstrahlt. Weitere gute Nachrichten kommen vom angeblichen Start von Galileo, man hofft jetzt das man Anfang 2014 den Einsatz in ganz Europa starten kann. Warum ist Galileo so wichtig für die EU? Man will unabhängig sein von den USA mit dem GPS System. Ausserdem ist das Galileo System viel genauer und kann im durch präzise Navigation – zum Beispiel nach Naturkatastrophen – Leben gerettet werden, indem sich Einsätze genauer und schneller koordinieren und durchführen lassen sagte Johann-Dietrich Wörner, Vorstandschef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

In der Testregion GATE in Berchtesgaden übermitteln acht Sendestationen – die sogennanten Pseudolites – von den Berggipfeln des Grünstein, Hirschkaser, Rauhenkopf, Hochthron, Kneifelspitze, Kehlstein, Brettgabel und Jenner Signale, die konform zu denen der ab 2014 im Erdorbit stationierten Galileo-Satelliten sind. Technisches Hauptmerkmal von GATE ist der sogenannte Virtual Satellite-Betriebsmodus (VSM). Dabei ändern die Sendestationen Signalfrequenz und -phase so, wie sie ein Beobachter von acht das Testgebiet überfliegenden Satelliten empfangen würde. Somit steht den Empfangsgeräten und Anwendungen im Testgebiet ein Signal zur Verfügung, das sich – abgesehen von der Ausbreitungsrichtung – von einem “echten” Galileo-Satellitensignal nicht mehr unterscheiden lässt. Dabei sind diese Galileosignale wegen der geringen Leistungsstärke für den Menschen im Berchtesgadener Land völlig unbedenklich. Mobiltelefonierende sind im Vergleich dazu einer 10.000 mal stärkeren elektromagnetischen Belastung ausgesetzt.

Das GATE-System berücksichtigt auch die Dynamik des Nutzers sowie die berechneten Satellitenbewegungen. Zusätzlich können natürliche Einflussfaktoren – zum Beispiel Einflüsse durch Iono- oder Troposphäre – simuliert sowie Signalarten und -stärke nach Bedarf verändert werden. Damit entsteht eine realitätsnahe Testumgebung. GATE stellt außerdem mehrere, auf unterschiedliche Anwender zugeschnittene Betriebsarten zur Verfügung. So kann Galileo beispielsweise Leben retten: Nach Unglücksfällen wie Lawinenabgängen oder Erdbeben ist der Zeitraum von der ersten Meldung des Unglücks bis zur Bergung eines Verschütteten für dessen Überleben entscheidend.

Mit Hilfe des Galileo-SAR-Dienstes (Search and Rescue) kann eine Unglücksmeldung beinahe in Echtzeit an eine Notfallzentrale in der Nähe des Unglücksortes weitergegeben werden. Der Safety-of-Life-Dienst (SoL) kann dann die Rettungsmannschaften zielgenau zu den georteten Verschütteten führen. Gegenüber derzeitigen Verfahren wird dadurch die Überlebensrate nach einer Naturkatastrophe deutlich erhöht. Im alltäglichen Leben macht Galileo durch garantierte Signalintegrität in Verbindung mit gesteigerter Positionsgenauigkeit das spurgenaue und autonome Führen von Fahrzeugen möglich. Die Anzahl von Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen kann dadurch deutlich reduziert werden.

Der Aufbau der Testumgebungen wurde vom DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziert. Die Berchtesgadener Einrichtung wird von der IFEN GmbH betrieben.

Quelle

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Die Alternative zum amerikanischen GPS System das europäische Galileo Navigationssystem wird sich scheinbar weiter verzögern. Laut Financial Times wird der Endausbau erst für 2017/2018 erwartet.

Mehrmals bereits wurden die Termine verschoben, natürlich wirkt sich das auch auf die Kosten aus, die neuerliche Verzögerung wird zusätzliche Kosten von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro hervorbringen.  Aber auch die ersten Betriebskosten Schätzungen geben keinen Anlass zum jubeln, so werden 100 Millionen Euro Einnahmen 750 Millionen Euro Ausgaben jährlich gegenüberstehen.

Insgesamt wird Galileo nun 10 Jahre später fertig und kostet den Steuerzahler in den kommenden 20 Jahren rund 20 Milliarden Euro.

Das sind natürlich keine positiven Nachrichten trotzdem ist es wichtig ein eigenständiges Navigationssystem zu besitzen und man damit nicht mehr abhängig ist von den Amerikanern.

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Die EU hat nun die ersten wichtigen Aufträge 3 von 6 an Firmen vergeben. ThalesAleniaSpace (Italien) erhielt den Zuschlag in Sachen Systemunterstützung, bei der deutschen OHB System AG wurden die ersten 14 Satelliten bestellt, und mit den Startdienstleistungen wurde Arianespace (Frankreich) beauftragt.

Die EU-Kommission treibt das Prestigeprojekt Galileo voran. Die Kommission gibt dem günstigeren Angebot des deutschen Satellitenbauers OHB den Zuschlag für das Projekt, die sich damit gegen den wesentlich größeren Konkurrenten EADS durchgesetzt haben. Russische Raketen sollen das Navigationssystem ins All befördern.

Es wird im All metergenaue Ortsbestimmungen für Verkehr oder Landwirtschaft ermöglichen. Galileo werde nicht nur mit dem US-System GPS, sondern auch mit den Navigationssystemen Russlands und Chinas vernetzt. EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani räumte ein, dass Galileo insgesamt teurer werden könnte als die bisher veranschlagten 3,4 Milliarden Euro aus EU-Mitteln.

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Egnos bedeutet European Geostationary Navigation Overlay Service und wird das amerikanische Satellitennavigationssystem GPS ergänzen bzw. verbessern. Bei GPS ist kann die Position auf nur 10 Meter genau festgestellt werden, mit Egnos lässt sich die Position auf bis zu 2 Meter genau bestimmen.

Egnos deckt fast alle europäischen Staaten ab und umfasst drei Satelliten und ein Bodennetz von 40 Ortungsstationen und vier Kontrollzentren.

Egnos ist allerdings nur ein Vorbote von Galileo, das europäische Satellitennavigationssystem soll spätestens 2014 in Betrieb gehen. Zum Vergleich Galileo hat in der Endausbaustufe 30 Satelliten zur Verfügung.

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Der ESA Direktor für Missionsbetrieb und Infrastruktur Gaele Winters, und der hessische Wirtschaftstaatssekretär Steffen Saebisch gaben den Start zum Europäischen Ideenwettbewerb European Satellite Navigation Competition 2009 bekannt.

Die ESA versteht sich auch als eine Ideenschmiede für die kommerzielle Anwendung von Raumfahrttechnologie. Daher helfen wir, innovative Ideen zu fördern und wollen junge Unternehmer unterstützen“, so Winters.

Vom 1. Mai bis 31. Juli können Anwendungsideen über das Internetportal der http://www.galileo-masters.eu bekanntgegeben werden.

Quelle

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Nach Finanzierungsproblemen und Streit in der EU über Galileo hält man trotzdem an dem Ziel fest das rein zivile europäische Galileo Navigationssystem soll 2013 voll funktionsfähig sein. Und damit wären wir im EU Raum endlich unabhängig vom amerikanischen GPS System. Das amerikanische System soll ja bereits 2010 Probleme wegen alter Satelliten bekommen.

Militärisch genutzte Systeme wie die US-Variante GPS oder das russische Glonass können aus Sicherheitsgründen teilweise für die zivile Nutzung gesperrt werden. Galileo wird mit GPS und Glonass kompatibel sein. Ein weiterer Vorteil für Galileo ist die Genauigkeit denn mit Galileo wird es möglich sein bis auf zwei Meter genau zu bestimmen wo sich ein Wagen oder ähnliches befindet. Jeder Punkt der Erde wird von insgesamt 4 Satelliten erfasst werden. Insgesamt werden 30 Satelliten für Galileo benötigt. Bis jetzt sind 2 Satelliten im Orbit, Giove-A und Giove-B. 2010 sollte doch einiges weitergehen so sollen weitere 2 ins All geschossen werden und der Probebetrieb könnte starten.

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Giove B feiert seinen ersten Geburtstag im Orbit, Giove B ist der 2 Satellit der für das Galileo Navigationssystem ins All geschossen wurde. Giove B wiegt 500 Kilogram und wurde von Astrium im Aufgrag der ESA hergestellt.

Giove B wurde am 27.April 2008 vom kasachischen Baikonur in die Erdumlaufbahn geschossen. Im Juli 2008 wurde der Satellit für vollständig betriebsbereit.

Seitdem hat GIOVE-B Navigationstestsignale an Bodenstationen auf der ganzen Erde gefunkt, die Ingenieuren und Forschern eine Langzeit-Messung der Signalqualität ermöglichen. GIOVE-B nutzt als erster Satellit im All den Modulationsstandard MBOC (Multiplexed Binary Offset Carrier) zur Signalübertragung.

Dieser Standard ist für den Einsatz von Galileo notwendig.

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Das amerikanische Global Positioning System kurz GPS genannt wird ab 2010 nicht mehr 100 Prozent funktionstüchtig sein.  Fast jeder Autofahrer heute nutzt GPS, und es ist nur schwer vorzustellen das man ohne Navigationssystem auskommen muss. Genau dieses Fiasko droht da Galileo erst 2012-2013 fertig wird und die Amerikaner ihre Satelliten nicht früh genug ausgetauscht haben. Denn etliche GPS Satelliten erreichen 2010 das Ende ihrer Lebensdauer und müssen ausgetauscht werden, um die vollständige Funktionsfähigkeit von GPS zu gewährleisten. Mit 3 Jahren verspätung wurden im November 2008 die ersten neuen Satelliten ins All geschossen, leider viel zu spät.

Sollte es der Air Force aber nicht gelingen, die erforderliche Anzahl von Satelliten frühzeitig zu erneuern, so könnte dies sowohl militärische als auch private Nutzer betreffen.

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Der Start des Raumfahrtzentrums Xichang in der südwestchinesischen Provinz Sichuan verlief nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua problemlos. Drei Wochen nach dem Test mit einer Anti-Satellitenwaffe brachte eine Rakete vom Typ “Langer Marsch 3-A” den Satelliten “Beidou” in seien Umlaufbahn.

China entwickelt zur Zeit ein experimentelles Navigations- und Positionssystem mit dem Namen Compass. Es soll der Telekommunikation, dem Transportwesen und der “nationalen Sicherheit” dienen. China arbeitet beim Aufbau des Galileo-Navigationssystems mit der EU zusammen

Das chinesische Navigationsnetz Compass gilt in der Branche als gefährliche Konkurrent zum Galileo-Netz. China veröffentlicht bisher kaum Informationen zu seinem System. Bekannt ist aber, dass China 30 hochgenaue Atomuhren in der Schweiz bestellt hat. Diese Uhren sind das Herzstück von Navigationssatelliten. Nach bisherigen Informationen soll das Compass-System aus fünf geostationären und 30 um die Erde fliegenden Satelliten bestehen.

Der Chef des europäischen Konsortiums zum Bau der Galileo-Satelliten, Jürgen Ackermann, hatte erst jüngst vor den Gefahren aus China hingewiesen. Wenn nicht bald der Großauftrag zum Bau der Galileo-Satelliten erfolge, sei die geplante Inbetriebnahme des Systems in 2011 stark gefährdet. Das Marktrisiko für Galileo werde größer, sagte Ackermann auch mit Blick auf die Entwicklungen in China, Weitere Verzögerungen bei Galileo würden das System der Europäer verteuern.
[via wissen.de]

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